Archiv der Kategorie: Konzepte 7/8

Pokal auf Wanderschaft

clip_image002[2017-07-05 MEIN] Bereits seit 22 Jahren besteht unsere Partnerschaft mit der Hans-Reinhardt-Schule. Außer den Achtklässlern im Fach Gemeinnützig Handeln werden auch Praktikanten aus den Jahrgängen 9 und 11 dort immer sehr freundlich aufgenommen. Darüber hinaus gibt es aber auch andere Gelegenheiten zu gemeinsamen Aktionen. Heute nun traten 16 Profis aus der Fußball-AG der Hans-Reinhardt-Schule mit ihrem Trainer Dirk Volkwein zum ersten Mal in unserer Sporthalle am Hengsberg an.

Die Würde des Menschen ist unantastbar

image[2017-07-03 MEIN] „O, ein Renaissanceschloss“, meinte Thore aus der 7 D beim ersten Blick auf die Wewelsburg. Obwohl die Stadt Siegen und die Burg bei Büren zum Erzbistum Paderborn gehören, besuchen Siegener Schulen nicht oft diesen Ort, der vor allem durch seine Geschichte aus dem letzten Jahrhundert bekannt ist.

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Gemeinnützig Handeln

Stärkung der 4. Säule des Schulprogramms ‘Persönlichkeitsbildung’

Konzipiert wurde das neue Fach ausgehenimaged von der Frage, was lernt man besser in der Schule und was lernt man besser im Leben. Im Alter zwischen 13 und 15 Jahren beginnt die Loslösung von vertrauten Kindheitsmustern: Beziehungsformen ändern sich, die Aufsicht der Erwachsenen reduziert sich, die Suche nach neuen Orientierungen findet bewusst statt.

Beziehungsformen ändern sich, die Aufsicht der Erwachsenen reduziert sich, die Suche nach neuen Orientierungen findet bewusst statt. In dieser Phase kann die traditionelle Form von Schule die Jugendlichen nur teilweise unterstützen. Deshalb soll das Fach „Gemeinnützig handeln“ hier zusätzliche Angebote und Anreize schaffen. Wir möchten mit den SchülerInnen Lernorte aufsuchen, die unterschiedliche Möglichkeiten gemeinnützigen Handelns ermöglichen. Die dort geforderte Arbeit ist anders als die in der Schule und so werden auch andere Erfahrungen als in der Schule gemacht: gebraucht und anerkannt werden, Verantwortung übernehmen, körperlich gefordert werden, für andere da sein, Mitgefühl empfinden, sich auf Menschen einlassen u. a.

Gemeinnützig Handeln

Konzeptidee

Stärkung der 4. Säule des Schulprogramms ‚Persönlichkeitsbildung‘.

Konzipiert wurde das neue Fach ausgehend von der Frage, was lernt man besser in der Schule und was lernt man besser im Leben. Im Alter zwischen 13 und 15 Jahren beginnt die Loslösung von vertrauten Kindheitsmustern: Beziehungsformen ändern sich, die Aufsicht der Erwachsenen reduziert sich, die Suche nach neuen Orientierungen findet bewusst statt. In dieser Phase kann die traditionelle Form von Schule die Jugendlichen nur teilweise unterstützen. Deshalb soll das Fach „Gemeinnützig handeln“ hier zusätzliche Angebote und Anreize schaffen. Wir möchten mit den SchülerInnen Lernorte aufsuchen, die unterschiedliche Möglichkeiten gemeinnützigen Handelns ermöglichen. Die dort geforderte Arbeit ist anders als die in der Schule und so werden auch andere Erfahrungen als in der Schule gemacht: gebraucht und anerkannt werden, Verantwortung übernehmen, körperlich gefordert werden, für andere da sein, Mitgefühl empfinden, sich auf Menschen einlassen u. a.

Ziel

Durch Verantwortungsübernahme im gemeinnützigen Bereich soll die Persönlichkeit gestärkt und entwickelt werden durch

  • Verantwortungsübernahme, gemeinnützige Tätigkeiten, bürgerschaftliches Engagement
  • Bereiche: Handwerk, Soziales, Globales

Rahmenkonzept

  • Kriterien: projektorientiert, keine Anbindung an normalen Unterricht
    F-Schüler sind raus, GH findet 3-stündig in Einjahresprojekten statt
    die Einzelstunde im Plan, Planungszeit, Anfertigen eines Portfolios
    Doppelstunden am Rand, Stunden können kumuliert werden z.B. auf Samstags, Führen eines Stunden-und Tätigkeitsnachweises
    Es werden Noten erteilt

Organisation

Die SchülerInnen werden den Gruppen zugeteilt. Als Grundlage der Zuteilung dienen die Einschätzung der Klassenlehrer, Gespräche mit den SchülerInnen und ein Fragebogen. Das Fach ist dreistündig. Eine der drei Unterrichtsstunden findet im regulären Stundenplan statt, zwei Stunden liegen an einem Wochentag am Rand und können so für außerschulische Lernorte genutzt werden. Die SchülerInnen führen ein Arbeitszeitkonto, um Stundenhäufungen an bestimmten Tagen zu verrechnen.

Projektgruppe

Für wen handeln?

Wie handeln?

Mit wem zusammenarbeiten?

 Arbeit mit Behinderten

Kinder und Jugendliche der verschiedenen Einrichtungen der AWO Siegen (Schule, Behindertenwerkstatt, Wohnheime)

z.B.: Betreuung im Rahmen des Tagesplans, Unterstützung während verschiedener Sonderveranstaltungen

(z. B.: Feste, Sportturniere, Ausflüge)

Mitarbeiter der verschiedenen AWO – Einrichtungen in Siegen

Arbeit in Kindergärten und Grundschulen

Kinder, die im Nachmittagsbereich betreut werden

z.B.: Betreuung beim Spielen, Unterstützung bei Hausaufgaben, Mithilfe bei verschiedenen Projekten

Grundschulen und Kindergärten in der näheren Umgebung unserer Schule

 Arbeit an Hilfsprojekten für die Dritte Welt

Hilfsbedürftige in verschiedenen Ländern der Dritten Welt

z. B.: Durchführung von Informations- und Spendenaktionen, Beschaffung von Hilfsgütern, Mitarbeit in bestehenden Einrichtungen

Organisatoren verschiedener Projekte in unserem Umfeld (z.B.: Kirchengemeinden, Weltladen, gezielte Projekte, wie „Kleinkredite an Frauen in Tansania“) 

Arbeit im Bereich Garten- und Landschaftsbau

Gesamte Schulgemeinschaft der Gesamtschule Eiserfeld

z.B.: Waldweg anlegen, Beete anlegen und pflegen, Totempfähle beseitigen oder restaurieren

Alle Gremien (Lehrer, Eltern, Schüler) der Gesamtschule Eiserfeld

Arbeit am „Eiserfelder Stollenweg

Bewohner Eiserfelds und  interessierte Besucher

z.B.: Erkundung der Gruben- und Stollengeschichte, Anlegen eines Pfades, Beschilderung

Heimatverein Eiserfeld, Haubergsgenossenschaft Eiserfeld

Zeitliches Rahmenkonzept

Doppelstunde am Dienstag am Rand. Einzelstunde im Plan.

Beschlusslage der Gremien

SK vom 02.05.08, nach einem Jahr Evaluation, dann neuer Beschluss

Evaluation

nach einem Jahr

Qualitätsmerkmale

Zufriedenheit der SchülerInnen und LehrerInnen, Produktpräsentation, positives Feedback der außerschulischen Partner

Verantwortlich

Verantwortlich sind JUNR

Projekte

Gewaltprävention für Mädchen Jg. 7

Konzeptidee

Mädchen, auch Schülerinnen unserer Schule, werden leider immer wieder Opfer von Gewalt, auch sexueller Gewalt. Es ist erwiesen, dass schon selbstbewusstes Auftreten präventiv wirkt und im akuten Konflikt verbale und körperliche Gegenwehr häufig zur Abwendung des Übergriffes führt. Während des Projekttages werden diese sowie weitergehende Inhalte rund um Gewalt transportiert und reflektiert.

Im überschaubaren und geschützten Rahmen des Projekts wird ein Forum geschaffen, in dem Mädchen ihre Fragen und Sorgen besprechen und bearbeiten können. Sie können hier LehrerInnen und SozialarbeiterInnen als offene Ansprechpartner für ein sehr brisantes Thema erleben und können auch von ihnen konkrete Antworten bekommen.

Ziel

Mit Mädchen präventives Verhalten einüben, sie für Konfliktfälle stärken und Zivilcourage fördern, über Reflektieren von eigenem und fremden Verhalten zu veränderten Rollenverhalten ermutigen ( aus der Opferrolle bzw. typischen Mädchenrolle fallen )

Rahmenkonzept

  • Durchführung durch einen Beratungslehrer und die Schulsozialarbeiterin
  • Findet in der Turnhalle statt

Zeitliches Rahmenkonzept

  • Jeweils einen Projekttag pro Mädchen einer 7. Klassen.
  • Angebot für den ganzen Jahrgang, entsprechend 4 Projekttage

Evaluation

  • Rückmeldung der Schülerinnen

Qualitätsmerkmale

  • Positive Rückmeldungen der Schülerinnen, sowie Eltern
  • Langfristige Rückmeldungen aus der Erprobung im Alltag

Offene Punkte

Ein Projekt zum Thema Gewalt für Jungen

Genderkonzept Jg 7

Konzeptidee

In der Pubertät setzen sich die Jugendlichen sehr genau mit dem eigenen Geschlecht auseinander und mit der Abgrenzung zum jeweilig anderen Geschlecht. Sie suchen ihre Identität auch durch Einordnung in die Gesellschaft unter Berücksichtigung ihrer geschlechtsspezifischen Gegebenheiten. Diese Entwicklungsphase begleitet die Schule mit einer Konzeption, die auf individuelle Förderung abzielt.

Ziele

  • Den Jugendlichen soll geholfen werden, sich ihrer spezifischen Geschlechterrolle bewusst zu werden, diese anzunehmen und auszugestalten.
  • Sie sollen sich mit stereotypen Geschlechterrollen kritisch auseinandersetzen und Strategien für eigene Wege zur Entfaltung und Selbstdefinition entwickeln.
  • Die eigene Position und Rolle in Familie, Klasse, Gesellschaft sollen sie besser erkennen und deutlicher beziehen, auch bezogen auf das andere Geschlecht.
  • Es geht auch um Stärkung der Persönlichkeit hinsichtlich eigener Entscheidungen, z. B. auch der eigenen Zukunftsplanung.
  • Jungen und Mädchen sollen Impulse zur Selbstreflexion und Selbstdefinition bekommen.

Rahmenkonzept

Das Projekt findet zunächst im Rahmen einer einstündigen Förderstunde (Erg.Szd.) statt.

Mädchen und Jungen des 7. Jahrgangs werden, nach Geschlechtern getrennt, in etwa gleich große Gruppen eingeteilt. Die Anzahl und Größe der Gruppen variiert je nach Zahl der am Projekt beteiligten Lehrerinnen und Lehrer und je nach Geschlechterzusammensetzung des Jahrgangs.

Jungen u. Mädchen erleben das Projekt zunächst getrennt, aber auch mal gemischt. Die beteiligten Lehrer stellen die Angebote und legen den Rotationsmodus fest, wonach die Schüler die Angebote wechseln. Die Rotation der inhaltlichen Angebote legt einen epochalen Charakter des Projektes mit einem festen Turnus nahe.

  • Angeboten werden im Schuljahr. 2007/ 08:
  • Selbstbehauptung
  • Pantomime-Körpersprache
  • Boxen-Selbstverteidigung
  • Erlebnispädagogik
  • Erste Hilfe

Zeitliches Rahmenkonzept

Das Projekt wird im Schuljahr 2007/ 08 als Pilotprojekt über beide Halbjahre zunächst mit einer Stunde pro Woche gefahren.

Beschlusslage der Gremien

Schulkonferenz vom 17.06.07: Das Genderprojekt wird im 7. Jahrgang als Förderkonzept erprobt.

Evaluation

kleine Zwischenevaluation in Form einer Befragung

Erstes Zwischenergebnis: Die Rotationszeit ist zu kurz, besser wäre, das Projekt auf zwei Jahre auszuweiten

Qualitätsmerkmale

Zufriedenheit der SchülerInnen und LehrerInnen

Verantwortlich

BEYE/ DICK/ DREIS/ DILL

Modifikation

Ausdehnung und Fortführung des Projektes im 8. Jahrgang, ein entsprechendes Konzept wird den Gremien Ende des Jahres vorgelegt

Projekttag „Liebe, Freundschaft, Sexualität in Zeiten von HIV und AIDS“ für den Jg 8

Sexualaufklärung und Prävention zu HIV/AIDS und weiteren sexuell übertragbaren Infektionen“

Konzeptidee
Aufgaben und Ziele schulischer Sexualerziehung
„…Eine alters- und entwicklungsgemäße Sexualerziehung soll Schülerinnen und Schülern helfen, ihr Leben bewusst und in freier Entscheidung sowie in Verantwortung sich und den anderen gegenüber zu gestalten. Sexualerziehung soll dazu beitragen, dass sie in Fragen der Sexualität zunehmend Verantwortung für sich und andere übernehmen. Sie soll junge Menschen unterstützen, in Fragen der Sexualität eine eigene Wertvorstellung zu entwickeln, sie zu einem selbstbestimmten und selbstbewussten Umgang mit der eigenen Sexualität befähigen und für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Partnerin oder dem Partner sensibilisieren…“
(Aus den Richtlinien für die Sexualerziehung in Nordrhein-Westfalen RdErl. d. Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Wissenschaft und Forschung v. 30. 9. 1999 – 721.32–50/1–447/99)

Spielerischer Transfer und somit nachhaltige Vertiefung des theoretisch Gelernten in den Alltag. In Form eines Parcours werden Themen in Kleingruppen aufbereitet. Der Parcours wird von Teilnehmern des LK Pädagogik (JG 12) übernommen und angeleitet, da aufgrund des geringeren Altersunterschiedes ein direkterer sprachlicher Zugang gegeben ist.

Mögliche Parcours-Stationen:

  • Mann (Anatomie, Idealvorstellungen, Körperbilder, Sexualität, Intimität, Geschlechterrollen, etc.)
  • Frau (s.o.)
  • Verhütung (Verhütung, Schwangerschaft, Wirkung und Gebrauch von
    Verhütungsmitteln, Safer Sex, Kondom)
  • Activity (wie das gleichnamige Spiel, nur mit Begriffen rund ums Thema „Liebe, Freundschaft, Sexualität“)
  • HIV/AIDS/STI (was ist HIV/AIDS? Übertragungswege, Behandlungen, andere STI = sexuell übertragbare Infektionen)
  • Beziehung (Wie sieht mein Traumpartner aus? Wie soll er sein? Was soll er können oder eben nicht? Wie stelle ich mir Beziehung vor? etc. Thema ist Kommunikation, Realismus, stark machen, um für eigene Ansprüche und Bedürfnisse einzustehen etc.)
  • Eigene geschlechtliche Rolle (Homosexualität, „Ich lebe im falschen Körper“, Geschlechtsanpassung)

Ziele

  • Durch offenen Austausch und Sensibilisierung
  • Sprachlosigkeit über Sexualität überwinden
  • Entwicklung/Festigung einer eigenen Sexualität, unabhängig von gesellschaftlichen Werten und Normen
  • Abbau von Vorurteilen
  • Peer-Group-Dialog unterstützt Erwerb von Sozialkompetenz, Persönlichkeitsbildung und ermöglicht besonderes Einlassen und Auseinandersetzen mit den Themen
  • Vermeidung von Infektionen, Teenie-Schwangerschaften

Rahmenkonzept

  • 1 Projekttag pro Klasse im Jahrgang 8, ohne Klassenlehrer
  • Thematische Vorbereitung im JG 8 durch Bio-Unterricht 1. Halbjahr
  • Didaktische Vorbereitung im JG 12 durch LK-Pädagogik
  • Thematische Vorbereitung im JG 12 durch Mitarbeiter Fachservice Gesundheit und Verbraucherschutz des Kreises Siegen-Wittgenstein“
  • Arbeiten in geschlechtsspezifischen Gruppen, mit der Möglichkeit, differenzierte Themen zu besprechen und Fragen zu bearbeiten

Beschlusslage der Gremien

Beschluss der Fachkonferenz BIO (14.08.2014) und Fachkonferenz Pädagogik (14.08.2014): Projekttag soll derart in Kooperation mit „Fachservice Gesundheit und
Verbraucherschutz des Kreises Siegen-Wittgenstein“ angeboten werden.

Qualitätsmerkmale

  • Positive Rückmeldungen aller SchülerInnen und weiteren Beteiligten
  • Erweiterung von Gesprächskultur und Sozialkompetenz
  • Weitestgehende Umsetzung der konzeptionellen Ziele

Verantwortlich

Bio-Lehrerinnen, Leitung LK-Pädagogik, KlassenlehrerInnen, Schulsozialpädagogin